Ein Rückblick auf die 16. Woche 2009 kann, sollte oder muss sich vielleicht sogar mit einem Thema auseinandersetzen:
Den Netzsperren der Bundesregierung, oder ganz einfach – Netzzensur.

Es wurde viel darüber geredet und geschrieben; nicht nur, aber vor allem in dieser Woche. Und zu all unserem Glück sind mittlerweile auch einige Massenmedien immer kritischer mit ihren Berichten über die DNS-Sperrlisten.

Hier einmal die wichtigsten und aus meiner Sicht besten Artikel zum Thema Zensursula:

  • Unter dem Strich wirken sie wie eine verfehlte Maßnahme gegen eine bekämpfenswerte Internet-Unkultur. Das Fazit des Spiegels in seinem Artikel BKA filtert das Web
  • Die Argumente für Kinderporno-Sperren laufen ins Leere ist ein weiterer Artikel von Spiegel Online, der sich im wesentlichen mit den sehr guten Argumenten der c’t auseinandersetzt, die vortrefflich nachgewiesen hat, dass die getroffenen Maßnahmen völlig falsch sind; s. dazu auch meinen eigenen Artikel zur c’t
  • Wir sind für die effiziente Bekämpfung von Straftaten… Dazu gehört aber, dass man die Inhalte aus dem Internet entfernt und die Inhaber der Server bestraft […] Das aber geschieht nicht dadurch, dass die Bundesregierung ihren Bürgern Scheuklappen aufsetzt. ein Interview mit einem Missbrauchsopfer in der Zeit. Absolut lesenswert!
  • Die dreizehn Lügen der Zensursula – ein Artikel auf netzpolitik.org

Wenn man diese wenige Artikel liest und darüber nachdenkt, dann ist das Fazit doch sicherlich für jeden, dass man entweder für blöd verkauft wird vom Staat und der Politik – oder eine andere, äußerst bedenkliche Entwicklung auch hier in Deutschland Einzug gehalten hat.
Vielleicht dürfen wir in einem Jahr auch keine Fotos mehr von Bussen und U-Bahnen machen, wie aktuell auf der staatlich überwachten Insel in der Nordsee?

Vielleicht ist es übertrieben, jetzt direkt den DNS-Server auf dem eigenen Rechner in 27 Sekunden gegen einen unzensierten auszutauschen…

…allerdings wäre es ein nettes Zeichen für die Politiker in Berlin, wenn die zensierten DNS-System von T-Online & Co auf einmal Langeweile haben.

Abschließend möchte ich nur jedem ans Herz legen, einmal etwas länger über Freiheit, Sicherheit und Überwachung nachzudenken. Jetzt und vor allem auch bei all den nächsten Wahlen, die bei uns anstehen.


Ich will nicht den Untergang beschwören und alles schwarz sehen, lachen ist noch erlaubt. Und in der Tat ist auch vieles anderes in dieser Woche noch erwähnenswert – das beste, was mir im Kopf & Reader hängengeblieben ist, also jetzt im Weekly ;-)

Unfollow CNN :-)

Unfollow CNN :-)

Das Ashton Kucher seinen Twitter-Wettstreit gewonnen hat, ist vor allem auch mir zu verdanken, wie man auf dem nachstehenden Foto gut sieht. Und unter uns… dieses Foto von Demi Moore ist ein Hit!
Noch mehr zum lachen gibt es bei diesen Twitter-Comics! In 2011 we realized that there was nothing left to twitter about ;-)

Wir erinnern uns doch alle an Paul Potts, oder? Nun gibt es Paul Potts Reloaded, gefunden bei 2.0 und hier auch als Video .

Und wo wir schon bei heissen lustigen Bildern sind – es gibt auch passende lustige Videos, gefunden bei F!xMBR

Das Tagebuch einer Katze könnt ihr nun selber bei Alper lesen, oder bei hombertho ein Video zum besten vegetarischen Sex schauen. Der absolute Knaller zum Ende der Woche ist aber immer noch:
Ich mache es mit der Hand ;-)

So long, das war’s…